SPD Stadtverband Witten

Asphalt für den Rheinischen Esel?

Ratsfraktion

Die Frage, ob der Rheinische Esel im Bereich Annen und Rüdinghausen asphaltiert werden sollte, beschäftigt derzeit viele, die das Fahrrad als Fortbewegungsmittel häufig nutzen. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile würden auch die SPD-Ratsmitglieder Robert Beckmann, Claus Humbert, Susanne Fuchs sowie Tim Koch aus Rüdinghausen und Annen eine Asphaltierung des Radweges begrüßen.

 

 

 

 

Die beiden Annener Claus Humbert und Susanne Fuchs sitzen selbst oft im Sattel und kennen die Tücken, die Unebenheiten im Boden mit sich bringen, aus eigener Erfahrung. „Das sind allerdings auch für die Fußgänger böse Stolperfallen, vor allem im Dunkeln“, kritisieren der Rüdinghauser Ratsherr Robert Beckmann und Tim Koch aus Annen.

 

Entwarnung in 2015

 

Von der Stadtverwaltung gibt es allerdings widersprüchliche Aussagen darüber, ob eine Asphaltierung die Forderung einer Rückzahlung von Fördermitteln aus dem längst abgeschlossenen Projekt Soziale Stadt Annen auslösen würde. Einer Entwarnung in einer  Beschlussvorlage für den Rat aus 2015 stehen aktuell andere mündliche Aussagen von Verantwortlichen gegenüber.

Daher haben die vier örtlich betroffenen Ratsmitglieder der SPD und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Martin Kuhn beschlossen: „Das klären wir durch eine Anfrage.“ Die Antworten der Verwaltung sehen sie als wichtige Grundlage für weitere Entscheidungen an.

Die Sozialdemokraten wollen sich erläutern lassen, warum der Ausbau des Rheinischen Esels die Rückzahlungspflicht von Fördermitteln aus dem Projekt „Soziale Stadt Annen“ auslösen könnte. Konkret möchten sie darüber hinaus auch in Erfahrung bringen, welche Summen dabei zur Debatte stehen. 

 

Mehr Aufenthaltsqualität schaffen

 

Sollte die Stadtverwaltung die Rückzahlungsproblematik heute tatsächlich anders beurteilen als in 2015, möchten die Mitglieder der SPD-Fraktion wissen, was die Gründe dafür sind.

Sie fragen weiter, ob diese Rückzahlungspflicht auch ausgelöst werden würde, wenn gleichzeitig mit der Asphaltierung flankierende Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität am Rheinischen Esel ergriffen werden. „Wir denken dabei an die Schaffung zusätzlicher Sitzgelegenheiten, die Aufstellung weiterer Papierkörbe, eine bessere Ausleuchtung sowie an die Aufstellung fest installierter Luftpumpen, von  Wasserspendern und einem Fahrradschlauchautomaten.“ Vieles davon lasse sich vermutlich durch Fördermittel und Kooperationen günstig umsetzen, vermutet Susanne Fuchs.

„Wäre es denkbar, weitere Zuwegungen zum Rheinischen Esel zu schaffen?, fragt Robert Beckmann speziell für Rüdinghausen nach: "Wir wünschen uns die Anbindung des Neubaugebietes  Günnemannshof sowie des Kösters Hof an den beliebten Rad- und Fußweg."

 

 

 
 

RALF-KAPSCHACK.DE

 

Dr. Nadja Büteführ

 

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